Über mich

Im Sommer 2023 habe ich erfolgreich die Ausbildung zur Huforthopädin beim "DifHo" absolviert. Seither bin ich, um Langenfeld herum bis ins Bergische Land unterwegs.

Ich selber bin auf die huforthopädische Bearbeitung durch unsere, mittlerweile verstorbene Stute, aufmerksam geworden. Im Alter entwickelte sich Athrose in den Krongelenken bei ihr, daraufhin bekam sie von einem Hufschmied einen "Dämpfungsbeschlag". Schon damals fragte ich mich wie ein starres Eisen dämpfen soll, aber man vertraut natürlich auf die Experten. Innerhalb von 2 Monaten war unsere Stute stock lahm mit sehr kurzen, aufgebockten Hufen.

Eine Huforthopädin hat uns dann schnell geholfen die Eisen abzunehmen und innerhalb von 3 Monaten war unsere Stute wieder lahmfrei. Ich war sehr überzeugt von der Arbeitsweise und beschloss auch anderen verzweifelten Pferdebesitzern zu helfen.

"Werden lassen"

Die Huforthopädie ist ein Prozess. Durch ein regelmäßes Bearbeitungsintervall von 5 wochen wird der Huf schonend und nach und nach umgestellt. So können sich die Gelenke, Sehnen und Bänder langsam umgewöhnen.

11.04.2024

Sehr schräge Hufwand, quetscht bereits den Kronrand, gut sichbare Demarkationslinie

15.05.2024

Hornwand wächst im oberen Bereich bereits gerade heraus und nimmt Druck aus dem Kronrand

17.10.2024

Noch kein perfekter Huf, aber ein beitseitig ausbalancierter Huf

Barhufumstellung 
Vom Eisen zum Barhufer

Bei einer Umstellung zu einem Barhuf muss sich der Besitzer auf mögliche Komplikationen, Rückschritte, Fühligkeiten einstellen. Es muss nicht immer sein aber die Möglichkeit besteht. Wichtig ist dabei dran zu bleiben, da sich der Huf bis zu einem Jahr daran gewöhnen muss. 

26.02.2025

Lange Hornkapsel, Mehrbelastung medial, lange Zehe, unterschiedliche Länge der Hornstrecke, starke Ausbrüche durch Nagellöcher

08.04.2025

Außenwand wächst bereits gerade heraus, Einblutung im unteren Bereich, welche durch Druck/Zug auf die Lederhaut entstanden ist, Ausbrüche sind bereits gut rausgewachsen

19.12.2025

Starker, kompakter Huf mit kurzer Hufkapsel, Ausgeglichenes Verhältnis der Hornstrecken, keine Ausbrüche, noch leicht schrägere Außenwand 

"Soviel wie nötig, sowenig wie möglich"

Durch schnellers Hufwachstum bei diesem Kundenpferd war ein Bearbeitungsintervall von 4 Wochen nötig. So konnte die Hufform besser erhalten und der Huf schonender angepasst werden.

März 2024

Stark hebelne mediale Zehe, dadruch bedingte Abhufung über die Außenseite, welche zu einer Überlastung führt

Mai 2024

Hebel auf der Innenseite ausgeschaltet, dadruch wird die Lastaufnahme wieder gleichmäßiger verteilt

Juni 2024

Hebel bzw. die schrägere Wand ist nur noch ganz leicht, durch regelmäßge Bearbeitung wird dieser komplett verschwinden

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